National Museum of Vietnamese History, Nationales Geschichtsmuseum in Trang Tien, Vietnam
Das National Museum of Vietnamese History ist ein Geschichtsmuseum im Stadtteil Hoàn Kiếm in Hanoi, das mehr als 20.000 historische Objekte auf zwei Etagen zeigt. Das Gebäude verbindet französische Kolonialarchitektur mit traditionellen vietnamesischen Elementen und beherbergt Sammlungen, die von prähistorischen Zeiten bis zur modernen Ära reichen.
Das Museum wurde 1932 als Louis Finot Museum gegründet und diente während der französischen Kolonialzeit zur Präsentation archäologischer Funde aus Indochina. Nach der Unabhängigkeit Vietnams wurde die Einrichtung 1958 umbenannt und widmet sich seitdem der Darstellung der nationalen Geschichte des Landes.
In den Ausstellungsräumen sind Bronzetrommeln der Dong-Son-Kultur zu sehen, die aus der Zeit zwischen 700 vor Christus und 100 nach Christus stammen und als wichtiges Symbol für die frühe vietnamesische Zivilisation gelten. Die Sammlung umfasst außerdem Steinskulpturen aus den Champa-Königreichen und Gegenstände aus mehreren vietnamesischen Dynastien, die Einblick in verschiedene Epochen der Geschichte des Landes geben.
Das Museum öffnet täglich von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13.30 Uhr bis 17 Uhr, der Eintrittspreis liegt bei 40.000 Dong für Erwachsene und 10.000 Dong für Kinder. Die Ausstellungen sind über zwei Stockwerke verteilt, für den vollständigen Rundgang sollte man etwa eineinhalb bis zwei Stunden einplanen.
In speziellen Erlebnisräumen können Besucher traditionelle vietnamesische Kostüme anprobieren und sich in traditionellem Kunsthandwerk wie Kalligrafie oder Lackmalerei versuchen. Diese interaktiven Angebote ermöglichen es, die kulturellen Praktiken aus verschiedenen historischen Perioden selbst zu erleben und nicht nur passiv zu betrachten.
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