Hoàn Kiếm, Geschäftsviertel im Zentrum von Hanoi, Vietnam
Hoàn Kiếm ist ein zentraler Stadtbezirk in Hanoi mit dem bekannten Alten Viertel, wo enge Gassen zwischen traditionellen Häusern verlaufen, und dem französischen Viertel, wo imposante Gebäude aus der Kolonialzeit stehen. Der Bezirk erstreckt sich über ein kompaktes Gebiet und verbindet zwei sehr unterschiedliche Stadtteile mit eigenen Charakteristiken.
Der Bezirk wurde 545 zum Machtzentrum, als Kaiser Lý Nam Đế seine Hauptstadt hier errichtete und damit Hanois Gründung markierte. Später entwickelte es sich unter Kaiser Minh Mạng im 19. Jahrhundert zur Provinzhauptstadt und wuchs zu einem wichtigen Verwaltungszentrum heran.
Die Straßen des Alten Viertels folgen noch immer traditionellen Benennungsmustern, die sich auf bestimmte Handwerkszweige beziehen, wie die Hàng Bạc-Straße, wo Kaufleute seit Generationen Silber und Schmuck verkaufen. Diese Handelsstraßen prägen bis heute das tägliche Leben und zeigen, wie die Stadt ihre Vergangenheit in der Gegenwart bewahrt.
Der Bezirk funktioniert heute als Finanzzentrum Hanois mit vielen Banken, Hotels und Restaurants sowie der Zentrale der Post. Besucher finden hier alle modernen Dienstleistungen und Einrichtungen, die man in einem geschäftigen Geschäftsviertel erwartet.
Im Herzen des Bezirks liegt ein See, der durch eine rote Brücke mit einem nahegelegenen Tempel verbunden ist, wo früh morgens Einheimische traditionelle Bewegungsübungen praktizieren. Dieser Ort schafft einen ruhigen Kontrapunkt zu den lebhaften Straßen ringsum.
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