Miradouro da Lua, Klippen in der Provinz Luanda, Angola
Der Miradouro da Lua besteht aus dreifarbigen Karstformationen mit scharfen Spitzen und tiefen Schluchten entlang der Küstenregion südlich von Luanda. Die Felsen zeigen Schichten in Rot-, Weiß- und Grautönen, die sich durch die unterschiedliche Mineralzusammensetzung bildet.
Jahrtausendelange Wind- und Regenerosion haben diese Klippen in ihre heutige Form gemeißelt und sie zu einem natürlichen Wahrzeichen Angolas gemacht. Die Karstlandschaft entwickelte sich durch die Auflösung von Kalkstein und anderen löslichen Gesteinen durch Wasser.
Die Einheimischen nennen diese Felsformation Miradouro da Lua, was "Mondaussichtspunkt" bedeutet, weil die Landschaft dem Mond ähnelt. Der Name spiegelt wider, wie die Menschen diesen Ort wahrnehmen und welche Gefühle er in ihnen weckt.
Der Ort liegt etwa 40 Kilometer südlich von Luanda und ist über die Bundesstraße 100 erreichbar, wo es einen Parkplatz auf der rechten Seite gibt. Am besten besucht man den Ort am späten Nachmittag, wenn die Sonne tiefer steht und die Felsformationen besonders farbig wirken.
Die Felsformationen zeigen beim Sonnenuntergang unterschiedliche Farbintensitäten, wobei sich das Gestein gegen den Küstenhintergrund tiefrot färbt. Dieser Farbwechsel entsteht durch die Art, wie das Licht in den Schichten der verschiedenen Mineralien bricht.
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