Nationalpark Quiçama, Nationalpark in Bengo, Angola.
Der Quissama-Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet an der Atlantikküste der Provinz Bengo, das sich zwischen zwei wichtigen Flussläufen erstreckt. Das Gelände umfasst verschiedene Landschaften, die mehreren Tierarten Lebensraum bieten und regelmäßig von Besuchern durchquert werden.
Das Gebiet entstand 1938 als Jagdreserve und wurde später in den 1950er Jahren unter portugiesischer Verwaltung in einen Nationalpark umgewandelt. Diese Umgestaltung markierte einen Wechsel von der Nutzung als Jagdgebiet zu einem Schutzgebiet für Wildtiere.
Die Gegend rund um den Park ist von lokalen Gemeinschaften bewohnt, die seit langem die Landschaft prägen und ihre Verbindung zur Natur pflegen. Diese Menschen leben im Rhythmus der Jahreszeiten und nutzen die Ressourcen der Region auf nachhaltige Weise.
Der Park ist über geführte Fahrten zugänglich, auf denen Besucher die Tierwelt beobachten können, und es gibt Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb des Geländes. Am besten besucht man den Park während der Jahreszeit, wenn die Tiere leichter zu beobachten sind.
In einer großen Aktion im Jahr 2001 wurden Elefanten, Zebras und Antilopen aus Südafrika und Botswana in das Gelände zurückgebracht. Diese Wiederansiedlung war ein Versuch, die Tierpopulationen wiederherzustellen, die in der Region einst lebten.
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