Barnstorfer Wald, Erholungsgebiet in Rostock, Deutschland
Der Barnstorfer Wald ist ein Waldgebiet über 156 Hektar mit einem parkartigen östlichen Teil, in dem sich der Rostocker Zoo befindet, und einem überwiegend bewaldeten westlichen Abschnitt. Die beiden Bereiche bilden zusammen einen vielfältigen Freizeit- und Naturraum innerhalb der Stadt.
Während der Napoleonischen Kriege räumten französische Truppen 1810 große Teile des Waldes ab, um Kasernen zu errichten, was zur späteren Aufforstung durch den Stadtjäger Robert Schramm führte. Der Wald wurde damit grundlegend umgestaltet und später wieder aufgebaut.
Das Waldgebiet war seit 1886 Ort des Kaiserpavillon-Restaurants mit angrenzendem Konzertgarten, wo regelmäßig Gemeinschaftskaffeekonzerte stattfanden. Diese Tradition prägt noch heute das Verständnis des Ortes als Ort der Zusammenkunft und Unterhaltung für die Bevölkerung.
Das Gebiet ist durch die Straßenbahnlinien 3 und 6 sowie die Buslinie 28 mit der Rostocker Innenstadt verbunden und leicht zu erreichen. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da das Gelände vielfältige Wege und Pfade bietet.
Das Waldgebiet ist durch mehrere Laufstrecken bekannt, die verschiedene Sportveranstaltungen ausrichten, darunter der jährliche Lauf am Stadtsporsabend, der von Läufern aus der ganzen Region besucht wird. Diese Wettkämpfe haben das Gelände zu einem wichtigen Treffpunkt für Sportler gemacht.
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