Schloss Moos, Schloss in der Oberpfalz
Schloss Moos ist eine dreigeschossige Burganlage in Kümmersbruck mit charakteristischen Merkmalen der Spätgotik: Massiven Außenmauern, einer rechteckigen Ringmauer mit Schießscharten und vier Ecktürmen. Das Gebäude wurde um 1738 grundlegend erneuert und zeigt heute eine durch Barockeinflüsse geprägte Architektur mit roten Satteldächern auf den Türmen.
Das Schloss wurde in seiner heutigen Form etwa 1738 errichtet, nachdem es zuvor im späten Mittelalter als befestigte Anlage der Familie Moos entstanden war. In den 1980er Jahren wurden umfangreiche Restaurierungen durchgeführt, die die Struktur stabilisierten und die Satteldächer der Türme erneuerten.
Das Schloss Moos trägt den Namen seiner ursprünglichen Besitzerfamilie und prägt das Dorfbild von Moos bei Kümmersbruck. Besucher erkennen in der schlichten Backsteinarchitektur und den massiven Wällen einen Ausdruck der regionalen Mittelalterkultur, die noch heute in den umliegenden historischen Gebäuden nachklingt.
Das Schloss kann von außen besichtigt werden und ist zu Fuß vom Zentrum Kümmersbruck leicht erreichbar. Die ruhige ländliche Umgebung bietet sich für einen entspannten Spaziergang an, wobei man die Ringmauer und die Ecktürme umrunden kann.
Historische Quellen berichten von einer Wassergräfte, die das Schloss umgab und vom Krumbach gespeist wurde, wovon heute noch Spuren an der Süd- und Ostseite sichtbar sind. Diese alte Verteidigungsanlage zeigt, wie Bauherren vor Jahrhunderten Wasser zur Sicherung ihrer Anlagen nutzten.
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