Georg-Kerschensteiner-Schule, Berufsschule im Hochtaunuskreis in Bad Homburg v.d.H.
Die Georg-Kerschensteiner-Schule war eine Berufsschule in Bad Homburg, die praktische Ausbildung für verschiedene Handwerke und technische Berufe anbot. Das Gebäude selbst zeigte eine funktionale Bauweise mit solider Konstruktion und großen Fenstern, die für eine Schule dieser Art typisch war.
Die Schule wurde 1832 als Sonntagsschule gegründet und expandierte später zu einer vollständigen Berufsschule mit Kursen in Metallbearbeitung, Holzbearbeitung und anderen Handwerken. In den 1950er Jahren zog sie in ein neues Gebäude um, wurde 1960 umbenannt und bot danach verstärkt Kurse in elektronischen und mechanischen Fachrichtungen an, bevor sie 2003 geschlossen wurde.
Die Schule war Teil der Ausbildungskultur in Bad Homburg und trug zur beruflichen Vorbereitung von Generationen bei. Ihr Name erinnert an einen Pädagogen, der sich für praktische Bildung einsetzte, und diese Ausrichtung prägte das Selbstverständnis der Schule über Jahrzehnte.
Das Gelände befand sich an der Urseler Straße in Bad Homburg in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Straßen und anderen Einrichtungen, was den Zugang zu Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln erleichterte. Die Schule ist heute nicht mehr in Betrieb, da das Gelände nach dem Abriss im Jahr 2017 für neue Wohnungen und Gemeinschaftsräume genutzt wird.
Die Schule bot bereits in den 1970er Jahren ein Programm namens technisches Gymnasium an, das Schülern ermöglichte, gleichzeitig ein Abitur und praktische Fähigkeiten in Ingenieurwesen und Technologie zu erwerben. Dieses innovative Modell war damals eine ungewöhnliche Kombination von akademischer und beruflicher Bildung.
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