Shivta, Archäologische Stätte im Südlichen Bezirk, Israel
Shivta ist eine antike Siedlung in der Negev-Wüste mit erhaltenen Häusern, Kirchen und öffentlichen Gebäuden aus Kalkstein. Die Ruinen erstrecken sich über eine relativ kleine Fläche und zeigen ein typisches Layout einer früheren Stadt.
Die Siedlung begann als römischer Außenposten im ersten Jahrhundert vor Christus und wuchs später zu einem wohlhabenden Zentrum in der byzantinischen Zeit. Landwirtschaft und Handel machten die Stelle über lange Zeit lebendig.
Die drei Kirchen zeigen Kunstwerke aus byzantinischer Zeit, die Gläubigen heilige Szenen vor Augen führten. Sie verraten viel über das religiöse Leben der damaligen Bewohner.
Der Ort ist leicht zu Fuß erkundbar mit bezeichneten Wegen zwischen den Ruinen und erklärenden Schildern an den Hauptgebäuden. Besucher sollten Wasser und Sonnenschutz mitbringen, da die Gegend sehr offen und schattenlos ist.
Die Bewohner schufen ein ausgefeiltes System von Zisternen und Dämmen, um Wasser aus seltenen Winterfluten zu sammeln und Ackerbau in der Wüste möglich zu machen. Dieses Ingenieurwerk war der Schlüssel zu ihrer Überlebens- und Wohlstandsfähigkeit.
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