Metzad Mahmal, Archäologische Festung im Negev, Israel
Metzad Mahmal ist eine Festung, die auf der Nordklippe des Ramon-Kraters thront und zwei Räume beherbergt, die sich über zwei Stockwerke erstrecken. Das Bauwerk misst etwa sieben Meter in der Länge und knapp siebeneinhalb Meter in der Breite und wurde strategisch an dieser Stelle errichtet.
Die Festung wurde im ersten Jahrhundert nach Christus als Wachposten errichtet, um die wichtige Handelsroute zwischen Petra und den Mittelmeerhafen zu kontrollieren. Sie spielte eine entscheidende Rolle bei der Sicherung des Nabatäer-Handelsnetzes, das kostbare Güter durch die Wüste transportierte.
Ausgrabungen förderten Artefakte wie späte nabatäische Keramik und römische Münzen aus dem dritten Jahrhundert nach Christus zutage, die verschiedene Zivilisationen bezeugen.
Ein Wasserreservoir befindet sich etwa eine halbe Kilometer nördlich der Festung und war mit einer Kapazität von etwa 150 Kubikmetern das Herzstück der Wasserversorgung. Das Wasser wurde durch ein Bewässerungssystem von Nordosten aus gesammelt, was die Unabhängigkeit des Ortes in dieser trockenen Region ermöglichte.
Die Festung bewacht eine der schmalsten Stellen der alten Weihrauchroute, wo der Pfad an einer steilen Klippenwand nur etwa einen Meter breit ist. An dieser gefährlichen Engstelle hatten die Kontrolle und Überwachung des Handels maximale Bedeutung für die Nabatäer.
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