Moa, Archäologische Stätte in der Negev-Wüste, Israel.
Moa ist eine archäologische Stätte in der Negev-Wüste in Israel, auf der Steinbauten, in den Fels gehauene Gräber und Anlagen zur Wasserbewirtschaftung freigelegt wurden. Die Ruinen liegen offen in der Landschaft und zeigen, wie eine Stadt in einer der trockensten Regionen des Nahen Ostens angelegt war.
Die Siedlung wurde im 1. Jahrhundert v. Chr. von den Nabatäern entlang alter Handelsrouten gegründet, die die Arabische Halbinsel mit Mittelmeerhäfen verbanden. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort unter römische und byzantinische Kontrolle, bevor er schließlich aufgegeben wurde.
Die Nabatäer, die Moa bewohnten, hinterließen Keramik und Werkzeuge, die heute noch vor Ort zu sehen sind. Diese Objekte zeigen, wie sie im Alltag mit den Ressourcen der Wüste umgingen.
Ein Besuch der Stätte erfordert eine vorherige Abstimmung mit den lokalen Behörden, und ein ortskundiger Führer ist sehr empfehlenswert. Da es weder Überdachung noch Einrichtungen gibt, ist es ratsam, bei kühlerem Wetter zu kommen und genug Wasser mitzubringen.
Die Nabatäer bauten hier ein Netz aus Kanälen und Zisternen, das Regenwasser aus weiter Entfernung in der Wüste sammelte. Dieses System war so durchdacht, dass es die Siedlung auch in Jahren mit sehr wenig Regen versorgen konnte.
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