Palastgrab, Felsgrab in Petra, Jordanien
Das Grabmal ist eine in roten Stein gehauene Struktur mit mehreren Geschossen, die sich über eine beträchtliche Breite erstreckt und Säulen sowie dekorative Elemente an der Fassade aufweist. Das Innere enthält mehrere Grabkammern mit in die Wände gehauenen Grablegen und Nischen.
Das Grab wurde im ersten Jahrhundert nach Christus von den Nabatäern errichtet und zeigt römische architektonische Einflüsse dieser Zeit. Die Gestaltung spiegelt den kulturellen Austausch wider, der in dieser Region stattfand, als unterschiedliche Mächte Einfluss ausübten.
Der Name des Grabes bezieht sich auf seine palästartige Fassade mit mehreren Geschossen und Säulen, die an Wohngebäude erinnert. Besucher können heute sehen, wie die Nabatäer ihre Toten in Kammern bestatteten, die in die Felswand gehauen wurden.
Der Zugang zum Inneren erfolgt durch mehrere Türöffnungen, die das Erklimmen von Stufen erfordern, um die verschiedenen Grabkammern zu erreichen. Die Zugänglichkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist derzeit eingeschränkt.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Strukturen in Petra wurde das obere Geschoss dieses Grabes nicht direkt aus dem Felsen herausgearbeitet, sondern mit einzelnen Steinblöcken aufgebaut. Diese unterschiedliche Konstruktionsweise macht es zu einem interessanten Beispiel für verschiedene Bautechniken an einem Ort.
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