Ba'ja, Neolithische Siedlung im Süden Jordaniens.
Ba'ja ist eine Neolithische Siedlung in Südjorden mit Steinstrukturen, die auf steilen Hängen errichtet wurden und über innere Treppen miteinander verbunden sind. Die Gebäude verfügen über dicke Mauern und Kellerräume, die in das Terrain eingebaut sind.
Die Siedlung entstand um 7400 v.Chr. während der Vor-Töpferkeramischen Neolithischen Phase B und gehört zu den frühesten bekannten dauerhaften menschlichen Siedlungen der Region. Sie markiert einen wichtigen Übergang zu sesshafter Lebensweise in dieser Zeit.
Die Bewohner von Ba'ja hinterließen Hinweise auf ihre täglichen Aktivitäten durch Werkzeuge und Haushaltsgeräte, die zeigen, wie sie lebten und arbeiteten. Diese Gegenstände geben Einblick in die praktischen Fähigkeiten und das Geschick der frühen Gemeinschaft.
Der Ort liegt auf 1160 Metern Höhe in einem engen Canyon, etwa 14 Kilometer nördlich von Petra, und ist nur über Kletterrouten erreichbar. Besucher sollten gute Schuhe und etwas Fitness mitbringen, um die Anstiege bewältigen zu können.
Ein entdeckter Halsschmuck mit etwa 2500 Perlen wurde in einem verzierten Grab eines jungen Mädchens gefunden und zeigt bemerkenswerte handwerkliche Fähigkeiten. Der Umfang dieses Schmuckstücks deutet darauf hin, dass die Gemeinschaft stabile Nahrungsressourcen hatte und Zeit für solche aufwändigen Arbeiten aufwenden konnte.
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