Metsad Saharonim, Archäologische Stätte in der Negev-Wüste, Israel
Metsad Saharonim ist eine Festungsruine im Krater Ramon in der Negev-Wüste mit erhaltenen Steinmauern und Baustrukturen aus der Antike. Die Reste zeigen verschiedene Räume und Anlagen, die einst für Wohnen, Lagerung und tägliche Aktivitäten dienten.
Die Festung entstand im ersten Jahrhundert als strategischer Punkt entlang einer wichtigen Handelsroute, die den arabischen Raum mit mediterranen Häfen verband. Sie spielte eine zentrale Rolle für Handelskarawanen, die diese Region durchquerten.
Der Ort zeigt Spuren der nabatäischen Bevölkerung, die hier lebte und arbeitete, sichtbar an den Steinstrukturen und den Überresten ihrer Lebensweise. Man erkennt an den erhaltenen Mauern, wie sie den Raum nutzten und sich an die Wüstenbedingungen anpassten.
Der Besuch erfordert eine etwa einstündige Wanderung durch den Krater, wobei geführte Touren verfügbar sind, um den Ort besser zu verstehen. Das Terrain ist uneben und felsig, daher sollte man festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen.
Die Festung stand neben einer Wüstenquelle, die für Handelskarawanen lebenswichtig war, bevor sie die schwierige Reise durch die nördliche Kraterkante antraten. Diese Wasserquelle machte den Ort zu einem unverzichtbaren Rastplatz auf der langen Handelsroute.
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