Mount Ramon, Berggipfel in der Negev-Wüste, Israel.
Har Ramon ist der höchste Gipfel in der Negev-Wüste und zeigt charakteristische Felsformationen mit Ausblicken auf die umgebende Landschaft. Der Berg besteht aus Schichten verschiedener Gesteinsarten, die durch lang andauernde Erosion ihre gegenwärtige Form bekamen.
Während der Operation Ovda 1949 lagerte eine Einheit der Negev-Brigade auf dem Har Ramon auf dem Weg nach Eilat; die strenge Kälte auf dem Gipfel ließ die Lastwagen der Truppe einfrieren und verzögerte den Vormarsch. Auf dem Gipfel liegt zudem ein Feld steinerner Grabhügel aus der Mittelbronzezeit sowie die 4,6 km lange „K-Linie“, eine niedrige Ost-West-Mauer, die die Siedlungen am Har Ramon mit denen am Har Romem verband.
Der arabische Name Ras Raman lebt in der hebräischen Form Har Ramon fort. Auf dem Gipfel liegt ein Feld von Steinhaufen (Tumuli) aus der Mittleren Bronzezeit, und nahebei verläuft die „K-Linie“, eine 4,6 km lange niedrige Steinmauer, die auf einer Ost-West-Achse gehalten wird und die Siedlungen am Berg Ramon mit denen am Berg Romem verband. Forscher bringen solche Linien mit früher Grabtätigkeit in Verbindung.
Der Zugang erfolgt über eine befestigte Schotterstraße, die von der Straße 171 abzweigt; markierte Wanderwege nennen die Quellen nicht. Vom Gipfel reicht der Blick über die Gipfel des westlichen Negev, den Ramon-Krater und bei guter Sicht bis zu den Bergen Edoms in Jordanien. Während der Operation Ovda lagerte hier die Negev-Brigade; die strenge Kälte fror ihre Lastwagen ein und verzögerte den Vormarsch nach Eilat.
Auf dem Gipfel liegt ein Feld von Steinhügeln (Tumuli) aus der Mittleren Bronzezeit, die für Bestattungen dienten. Daneben verläuft die „K-Linie“, eine niedrige Steinmauer von 4,6 km Länge, die die Ost-West-Richtung über Geländehindernisse hinweg hält und die Siedlungen am Har Ramon mit denen am Har Romem verband.
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