Negev, Wüstenregion im Süden Israels.
Der Negev ist eine Wüstenregion im Süden Israels, die sich über weite Flächen trockenen Geländes mit unterschiedlichen geologischen Formationen erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen felsigen Hochebenen, sandigen Ebenen und tiefen Erosionskratern, die durch jahrtausendelange natürliche Prozesse entstanden sind.
Archäologische Funde belegen Siedlungen aus der Jungsteinzeit, wobei die Nabatäer ab dem 3. Jahrhundert vor Christus bedeutende Handelszentren errichteten. Spätere byzantinische und osmanische Herrschaften prägten die Region, bevor moderne Entwicklung im 20. Jahrhundert einsetzte.
Die Beduinengemeinden bewohnen Teile dieser Wüste seit Jahrhunderten und pflegen weiterhin traditionelle Formen des Nomadenlebens und der Gastfreundschaft. Besucher können auf Märkten handgefertigten Schmuck und gewebte Textilien entdecken, die lokale Handwerkskunst zeigen.
Die meisten Gebiete sind mit dem Auto erreichbar, wobei markierte Wanderwege zu interessanten Punkten führen. Wasser und Sonnenschutz sind unerlässlich, da Temperaturen während der Sommermonate sehr hoch werden können.
Einige Wadis füllen sich nach seltenen Regenfällen plötzlich mit Wasser und verwandeln sich für kurze Zeit in fließende Bäche. Diese temporären Wasserläufe ziehen Wildtiere an und lassen in der kargen Umgebung kurzzeitig Pflanzenwachstum entstehen.
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