Campanile di Val Montanaia, Felsnadelgipfel in der Provinz Pordenone, Italien
Der Campanile di Val Montanaia ist eine Felsnadelformation in der Provinz Pordenone, die steil aus dem Tal aufsteigt. Das Gebilde hat an seiner Basis eine Breite von etwa 50 bis 60 Metern und ragt ungefähr 300 Meter in die Höhe.
Das erste Mal wurde dieser Berg 1902 bestiegen, als österreichische Alpinisten von Saar und von Glanvell einen neuen Weg auf die westliche Seite entdeckten. Seit dieser Zeit ist das Gelände ein bekanntes Ziel für erfahrene Kletterer aus der Region geworden.
Die Bergnadel trägt ihren Namen vom Aussehen einer Kirchturmspitze, die sich aus der Landschaft abhebt. Besucher bemerken sofort diese charakteristische Form, die das Gesamtbild der Gegend prägt.
Der Zugang erfolgt über die Rifugio Pordenone, von wo aus eine zwei bis drei Stunden dauernde Wanderung eine Höhendifferenz von etwa 800 Metern überwindet. Gute Ausrüstung und Erfahrung im Klettern sind notwendig, um die technischen Passagen sicher zu bewältigen.
An der Spitze befand sich ursprünglich eine Glocke mit einer lateinischen Inschrift, die Bergsteiger-Erfolge würdigte. Nach Blitzschäden 2019 wurde sie durch eine neue ersetzt, die die lokale Gemeinschaft durch Spendenaktionen finanzierte.
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