Monte Cridola, Berg in Venetien, Italien
Der Monte Cridola ist ein 2581 m hohes Gebirgsmassiv in den Karnischen Voralpen mit drei deutlich ausgeprägten Verzweigungen. Die östliche Sektion zeigt besonders prominente Kalksteintürme, die den Gesamteindruck des Bergstocks prägen.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte am 4. August 1884 durch Julius Kugy und seinen Führer Pacifico Zandegiacomo Orsolina, die den östlichen Gipfel erreichten. Diese frühe Erkundung machte den Berg in Bergsteigerkreisen bekannt.
Der Name des Berges stammt aus keltischen Wurzeln und bezieht sich auf die Höhenlage und Dominanz in dieser Gebirgsgegend. Wanderer und Bergsteiger nehmen die steilen Kalksteinflanken als markante geografische Orientierungspunkte wahr.
Der Berg ist über markierte Wege vom Passo della Màuria und von Lorenzago di Cadore erreichbar, wobei die Rifugio Giàf und Rifugio Padova wichtige Stützpunkte bieten. Wanderer sollten Bergschuhe tragen und mit wechselndem Wetter rechnen, besonders in den höheren Abschnitten.
Der Berg hat keine Seilbahnen oder Skiinfrastruktur und bewahrt so seine natürliche Geologie mit Gesteinsformationen aus der späten Trias. Diese unberührte Beschaffenheit ermöglicht es Besuchern, die ursprüngliche alpine Landschaft unmittelbar zu erleben.
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