Muraille de Chine, Wohngebäude im Stadtteil Saint-Jacques, Clermont-Ferrand, Frankreich
Die Muraille de Chine war ein Wohngebäude mit acht Stockwerken, das sich über 320 Meter lang über das Saint-Jacques-Plateau erstreckte und 354 Wohnungen boten. Die Struktur bestand aus Beton und war ein typisches Beispiel für Großwohnanlagen aus der Nachkriegszeit.
Der Bau begann 1961 als Reaktion auf die Wohnungsknappheit in der Nachkriegszeit und war Teil eines französischen Programms zur Lösung von Städteplanungsproblemen. Das Gebäude stand mehrere Jahrzehnte, bevor es 2023 abgerissen wurde, um Platz für eine neue grüne Fläche zu schaffen.
Die Bewohner nannten das Gebäude liebevoll "Mauer von China" wegen seiner beeindruckenden Länge und seiner weit ausgedehnten horizontalen Form. Dieser Name spiegelt die Wahrnehmung der Menschen wider, die diesen Ort täglich sahen.
Das Gebäude wurde mehrmals renoviert, einschließlich der Installation von Solarpaneln, um den Energieverbrauch zu senken. Der Standort liegt im Saint-Jacques-Viertel, wo Besucher leicht Zugang zu lokalen Diensten und dem umliegenden Stadtgebiet haben.
Bei der Demolition wurden etwa ein Viertel der Baumaterialien wiederverwendet, um ein neues städtisches Grünflächenprojekt zu schaffen. Diese Wiederverwendung von Materialien zeigt einen praktischen Ansatz zur Reduzierung von Bauschutt und zur Schaffung von Raum für die Gemeinschaft.
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