Monastery of Panayia Yiatrissa, Orthodoxes Kloster auf der Mani-Halbinsel, Griechenland
Das Kloster Panayia Yiatrissa ist ein Benediktinerkloster auf der Mani-Halbinsel mit einer byzantinischen Kirche und mehreren Nebengebäuden, die um einen inneren Hof mit Bergblick angeordnet sind. Die Anlage besteht aus Wohnquartieren für die Nonnen, einer kleinen Kapelle und verschiedenen Wirtschaftsgebäuden, die das tägliche Leben der Gemeinschaft unterstützen.
Das Kloster wurde um 382 n. Chr. gegründet, indem es einen antiken Tempel der Göttin Athena übernahm und ihn in ein christliches Heiligtum umwandelte. Über die Jahrhunderte entwickelte sich dieser Ort zu einem Zentrum für religiöse Lehre und medizinisches Wissen in der Region.
Der Name des Klosters bezieht sich auf die Heilerin Maria, was die Verbindung der Nonnen zu medizinischen Heilkräutern und alten Heilpraktiken widerspiegelt. Besucher können heute noch Kreuze und religiöse Ikonen sehen, die den täglichen spirituellen Rhythmus des Ortes prägen.
Das Kloster befindet sich in einem bergigen Gelände, das für Besucher zu Fuß erreichbar ist, wobei der Aufstieg etwas Ausdauer erfordert. Die Räumlichkeiten bieten Unterkunft für Übernachtungen an, und der Ort empfängt Besucher an den meisten Tagen mit offenen Türen.
Von der erhöhten Position auf dem Berg Taygetos kann man an klaren Tagen beide Meerbusen sehen – den Golf von Lakonien im Osten und den Golf von Messene im Westen. Dieser doppelte Ausblick auf zwei Meere macht den Ort zu einem besonderen geografischen Punkt in der Region.
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