Pont coudé de Brantôme, Mittelalterliche Steinbrücke in Brantôme, Frankreich
Der Pont Coudé von Brantôme ist eine mittelalterliche Steinbrücke mit zehn Bögen, von denen drei im rechten Winkel angeordnet sind. Das Bauwerk hat dreieckige Pfeiler, die das Wasser um die Struktur herum lenken.
Das Bauwerk entstand in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts unter der Leitung von Pierre de Mareuil. Nach schweren Überschwemmungen erfolgte zwischen 1736 und 1738 eine umfassende Wiederherstellung.
Die Brücke verbindete historisch das Kloster mit Gärten auf dem anderen Ufer, wo Mönche Pflanzen anbauten. Heute zeigt der Ort noch immer die enge Beziehung zwischen dem religiösen Gebäude und der Landschaft ringsum.
Die Brücke ist für Fußgänger zugänglich und liegt im Zentrum der mittelalterlichen Stadt neben dem Kloster. Besucher können sie bequem zu Fuß erkunden, während sie die umliegende Architektur und den Fluss beobachten.
Die ungewöhnliche Winklung der Brücke war eine ingenieurtechnische Lösung, um mit entgegengesetzten Wasserströmungen an der Vereinigung zweier Flusstrecken umzugehen. Diese Konstruktion zeigt das Geschick der mittelalterlichen Handwerker bei der Bewältigung von Naturkräften.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.