Abtei Saint-Pierre de Brantôme, Benediktinerabtei in Brantôme, Frankreich.
Die Abtei Saint-Pierre et Saint-Sicaire steht am Fuße einer halbmondförmigen Felswand bei der Dronne und vereint mittelalterliche Architektur wie einen Glockenturm aus dem 11. Jahrhundert und einen Kreuzgang aus dem 14. Jahrhundert. Der Komplex nutzt heute auch Räume für die Stadtverwaltung, ein Fremdenverkehrsamt und eine Bücherei des Ortes.
Die Gründung des Klosters geht auf Karl den Großen im Jahr 769 zurück, doch die Überfälle von Wikingern in den Jahren 848 und 857 zerstörten vieles. Der Wiederaufbau fand um das Jahr 900 statt und prägte die Architektur, die Besucher heute sehen.
Das Kloster beherbergt zwei städtische Museen mit religiösen Gegenständen und bemerkenswerten Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. Besucher können sich von den wertvollen Sammlungen einen Eindruck vom geistlichen Leben und künstlerischen Schaffen der Mönche verschaffen.
Vor Ort gibt es regelmäßig geführte Rundgänge, die Besuchern die Geschichte und Architektur vermitteln. Es empfiehlt sich, Zeit für beide Museen einzuplanen und die Felskammern nicht zu übersehen, die in die Felswand gemeißelt sind.
Im Kalksteinfelsen unter dem Kloster befinden sich Höhlenkammern, in denen mittelalterliche Mönche einmal lebten und arbeiteten. Diese in den Stein gehauenen Räume zeigen eine seltene Form des klösterlichen Lebens, die nur wenige Besucher entdecken.
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