Rauðasandur Beach, beach in Iceland
Rauðasandur ist ein Sandstrand in Vesturbyggð, Island, der sich etwa 10 km entlang der Küste erstreckt. Der Sand wechselt die Farbe von gelblich über goldorange bis zu dunkleren Rottönen, und in einigen Buchten findet man auch weiße oder schwarze Abschnitte aus Vulkangestein und zermahlenen Muschelschalen.
Die Bucht war jahrhundertelang ein Anlegepunkt für Fischer, die hier Schutz vor Stürmen suchten. Im 19. Jahrhundert stand hier eine kleine Farm namens Melanes, deren Ruinen noch heute in der Nähe des östlichen Parkplatzes sichtbar sind.
Der Name der Bucht stammt vom isländischen Wort für roten Sand, obwohl die Farbe eher zwischen goldgelb und tiefem Orange wechselt. Besucher treffen hier häufig auf Robben, die sich am Ufer ausruhen, und im Sommer sieht man Seevögel, die in den nahen Klippen nisten und über dem Wasser kreisen.
Die Zufahrt über die unbefestigte Straße 614 dauert etwa 15 Minuten und ist im Sommer mit einem normalen Wagen befahrbar, bei Regen kann sie jedoch rutschig werden. Zwei Parkplätze dienen als Ausgangspunkt für kurze Spaziergänge zum Strand, und warme Kleidung ist wegen des oft wechselnden Wetters ratsam.
Die rötliche Färbung des Sandes entsteht durch zermahlene Jakobsmuscheln, die über Jahrtausende von den Wellen an Land gespült wurden. Bei Ebbe weicht das Wasser weit zurück und gibt Sandbänke frei, auf denen sich Robbenkolonien ausruhen und die man von den Wanderwegen aus gut beobachten kann.
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