Látrabjarg, Klippenformation in Vesturbyggð, Island
Látrabjarg ist eine massive Felsklippe an der Westküste Islands, die sich über etwa 14 Kilometer erstreckt und bis zu 440 Meter in den Nordatlantik aufsteigt. Die Felswände zeigen senkrechte Schichten mit ständig wechselnden Farbtönen und zeigen die geologischen Strukturen, die diese Küste geprägt haben.
Der Ort markierte 1947 den Ort einer bemerkenswerten Rettungsaktion, als lokale Bauern drei Tage lang eine Bergung des britischen Trawlers Dhoon durchführten, nachdem dieser während eines schweren Sturms scheiterte. Das Ereignis zeigt die enge Verbindung der lokalen Bevölkerung zu dieser rauen und oft gefährlichen Küste.
Tausende von Seevögeln wie Papageientaucher, Razoratzen, Lummen und Basstölpel nisten von Mai bis August in den Felswänden und nutzen diesen Ort als wichtigen Brutplatz.
Die Anfahrt von Reykjavik dauert etwa sechs Stunden und folgt Route 62 zu Route 612, was über unbefestigte Straßen führt. Im Winter ist der Zugang häufig durch Schneefall behindert, daher ist ein Besuch am besten in den wärmeren Monaten möglich.
Látrabjarg ist Islands westlichster Punkt und zeigt mehrere geologische Schichten, die sich über Jahrhunderte durch vulkanische Aktivität und kontinuierliche Erosion durch Ozeanwellen gebildet haben. Die sichtbaren Gesteinsschichten erzählen die Geschichte einer sich ständig verändernden Küstenlinie.
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