Bjargtangar lighthouse, Leuchtturm an den Látrabjarg-Klippen, Island.
Das Bjargtangar-Leuchtfeuer ist ein weißes zweistöckiges Gebäude, das auf den äußersten Klippen der Látrabjarg-Felsen im Westen Islands steht. Die Struktur wurde speziell für die Schifffahrt an dieser gefährlichen Küstenlinie errichtet und funktioniert bis heute als aktive Navigationsanlage.
Das Leuchtfeuer wurde 1913 erstmals in Betrieb genommen, um den westlichen Meeresverkehr zu sichern. Das heutige zweistöckige Gebäude stammt von 1948 und ersetzte die ursprüngliche Struktur.
Der Ort trägt seinen Namen von der Vogelbeobachtung - 'Bjargtangar' bedeutet 'Vogelklippe' auf Isländisch. Heute kommen Besucher hierher, um neben dem Leuchtfeuer die riesigen Vogelkolonien zu beobachten, die die Klippen während der Brutzeit beleben.
Der Ort liegt an einer rauen Küstenlinie mit starken Winden und unvorhersehbarem Wetter. Besucher sollten feste Schuhe tragen und sich den Klippen mit Vorsicht nähern, da der Zugang teilweise ungesichert ist und die Wege rutschig sein können.
Das Leuchtfeuer markiert das westlichste Gebäude Europas (außer den Azoren) und steht an einem der besten Orte der Welt, um Papageitaucher und andere Seevögel zu beobachten. Die Klippen bieten einen natürlichen Nistplatz für Millionen dieser Vögel, besonders während der Brutzeit.
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