Santa Maria dell'Isola Monastery, Benediktinerkloster auf einem Felsenvorsprung in Tropea, Italien
Das Kloster Santa Maria dell'Isola steht auf einem hohen Kalksteinfelsen und verbindet mittelalterliche mit Renaissance-Architektur in einem harmonischen Ensemble. Das Gebäude beherbergt eine Kirche mit Kreuzrippengewölben und einen angrenzenden Museumstrakt, wo religiöse Artefakte aus verschiedenen Epochen aufbewahrt werden.
Der Ort entstand im 6. Jahrhundert als Eremitage, wurde aber im 11. Jahrhundert unter der Herrschaft der Normannen zu einem Benediktinerkloster umgestaltet. Diese Transformation machte den Platz zu einem wichtigen religiösen Zentrum, das über Jahrhunderte hinweg Pilger anzog.
Das Kloster beherbergt ein byzantinisches Marienbild, das Pilger und Besucher seit Jahrhunderten anzieht. Die Andacht zur Madonna prägt das religiöse Leben an diesem Ort und spiegelt sich in den Gebeten wider, die täglich in den Mauern erklingen.
Der Zugang erfolgt über mehrere Steintreppen, die zum Kloster hinaufführen und körperliche Anstrengung erfordern. Das Innere ist leicht zu begehen, wobei Besucher sowohl die Kirche als auch das Museum erkunden können.
Das Gebäude erstreckt sich über einen Ort, der ursprünglich eine Insel war und sich erst durch natürliche Sedimentablagerungen mit dem Festland verband. Diese geologische Veränderung ereignete sich allmählich über mehrere Jahrhunderte und prägt weiterhin die geografische Lage des Ortes.
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