Tropea, Mittelalterliche Kommune in Kalabrien, Italien
Tropea ist eine mittelalterliche Kommune in der Provinz Vibo Valentia, Kalabrien, die sich über eine Sandsteinklippe erstreckt, welche sich 61 Meter über dem Tyrrhenischen Meer erhebt. Schmale Gassen verbinden die beiden Ebenen der Ortschaft und führen vom höheren Zentrum hinunter zu den Stränden am Wasser.
Archäologische Funde belegen griechische Gräber und einen römischen Hafen namens Formicoli an dieser Küstenstelle. Später erlebte die Ortschaft Besetzungen durch Byzantiner, Araber, Normannen und Aragonesen, die das städtische Gefüge prägten.
Der normannische Dom bewahrt ein byzantinisches Gemälde der Jungfrau Maria, das nach einer Legende während eines Sturms über das Meer ankam. Einheimische versammeln sich regelmäßig zu religiösen Feiern in diesem Kirchenraum.
Der internationale Flughafen von Lamezia Terme bietet Zugang zur Region, mit regelmäßigen Zugverbindungen von den Bahnhöfen Vibo Valentia und Pizzo aus erreichbar. Besucher sollten für steile Treppen und Wege zwischen den beiden Ebenen der Ortschaft festes Schuhwerk mitbringen.
Das Kloster Santa Maria dell'Isola thront auf einem Kalksteinvorsprung, der durch einen schmalen Pfad mit dem Festland verbunden ist und eine natürliche Festung über dem Meer bildet. Frühere Mönche nutzten diesen isolierten Felsen als geschützten Rückzugsort.
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