Mirador de Sant Jaume, Küstenbeobachtungsplattform in Benidorm, Spanien.
Der Mirador de Sant Jaume ist eine fünfeckige Plattform auf Felsklippen mit Blick auf die Strände Levante und Poniente an der Mittelmeerküste. Die Konstruktion kombiniert moderne Sicherheitsmerkmale mit dem natürlichen Küstenverlauf und bietet Ausblicke in beide Richtungen entlang der Küste.
Von 1347 bis ins 17. Jahrhundert stand an diesem Ort eine Befestigungsfestung zum Schutz der Bevölkerung vor Angriffen von Mittelmeerpirates. Die Burg wurde beschädigt, als die Gegend mit militärischen Konflikten konfrontiert wurde, und verschwand schließlich aus dem Stadtbild.
Die weiße Steinbalustrade kennzeichnet die Grenze zwischen Benidorms Hauptstränden und ist ein beliebter Treffpunkt für Einheimische und Besucher. Das Licht ändert sich je nach Tageszeit und schafft unterschiedliche Eindrücke auf die Umgebung.
Der Zugang erfolgt über die Strandpromenade, die von beiden Seiten erreichbar ist und gut ausgeschildert ist. Geeignetes Schuhwerk ist ratsam, da der Weg teilweise auf Felsen oder rauen Oberflächen verläuft.
Der Name stammt von Sant Jaume und erinnert an die religiöse Geschichte der Stadt, obwohl heute wenig von dieser Verbindung sichtbar ist. Das Plateau selbst diente lange Zeit als Orientierungspunkt für Segler, da es von der Bucht deutlich sichtbar ist.
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