Chueca, LGBTQ+ Viertel im Zentrum von Madrid, Spanien
Chueca ist ein Stadtviertel im Zentrum von Madrid, das zwischen Gran Vía und dem Barrio de Alonso Martínez liegt und für seine dichten Reihen aus Restaurants, Bars, kleinen Läden und Cafés bekannt ist. Die meisten Straßen verlaufen flach und sind auf Fußgänger ausgerichtet, mit der Plaza de Chueca als zentralem Treffpunkt des Viertels.
Das Viertel war im 19. Jahrhundert ein eher bürgerliches Wohngebiet, bevor es im Laufe des 20. Jahrhunderts verarmte und verfiel. In den 1980er Jahren begann eine von der Gemeinschaft getragene Erneuerung, die das Viertel in das belebte Zentrum verwandelte, das es heute ist.
Chueca ist seit den 1990er Jahren das Zentrum der LGBTQ+-Gemeinschaft in Madrid und prägt das tägliche Stadtbild durch Regenbogenfahnen, offene Cafés und eine entspannte Haltung der Anwohner. Die Straßen rund um die Plaza de Chueca sind tagsüber von Stammgästen belebt, die in kleinen Bars sitzen oder auf den Terrassen frühstücken.
Der U-Bahnhof Chueca der Linie 5 liegt direkt im Herzen des Viertels und ist der einfachste Weg, hierher zu gelangen. Das Gebiet lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Straßen weitgehend flach sind und die meisten Sehenswürdigkeiten nah beieinander liegen.
Der Name Chueca geht auf Federico Chueca zurück, einen im 19. Jahrhundert geborenen Madrider Komponisten von Zarzuelas, der populäre Musikstücke über das Leben der Stadt schrieb. Sein Name hängt also direkt mit der Volkskultur Madrids zusammen, noch bevor das Viertel seine heutige Identität annahm.
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