Engelsburg, Römisches Mausoleum im Parco Adriano, Italien.
Castel Sant'Angelo ist eine befestigte Burg in Rom, ursprünglich als Mausoleum erbaut und später zur päpstlichen Festung umgewandelt. Die zylindrische Konstruktion erhebt sich über dem Tiber mit massiven Verteidigungsmauern, mehreren Stockwerken voller Galerien und einem zentralen Innenhof, der mit der Vatikanstadt verbunden ist.
Kaiser Hadrian ließ dieses monumentale Grabmal zwischen 134 und 139 errichten als Ruhestätte für sich und nachfolgende römische Herrscher. Päpste verwandelten es später in eine Festung und nutzten es jahrhundertelang als Zufluchtsort bei Angriffen auf Rom.
Das Museum im Inneren zeigt Waffen aus dem Mittelalter, Gemälde der Renaissance und Sammlungen, die verschiedene Epochen römischer Geschichte dokumentieren. Besucher sehen heute auch die päpstlichen Gemächer, wo sich Kirchenoberhäupter während Belagerungen aufhielten und wo Wandmalereien an ihre Präsenz erinnern.
Besucher können Eintrittskarten erwerben, um fünf Stockwerke mit Ausstellungen zu erkunden, zur Terrasse zu steigen und die unterirdischen Kammern zu betreten. Der Aufstieg zur Dachterrasse bietet Ausblicke über die Stadt und den Fluss, kann aber anstrengend sein wegen der engen Treppen und Rampen.
Der Passetto di Borgo, ein erhöhter Verteidigungsgang, verbindet das Bauwerk mit dem Petersdom und diente den Päpsten als Fluchtweg bei Konflikten. Dieser überdachte Korridor wurde mehrfach genutzt, unter anderem während der Plünderung Roms im Jahr 1527.
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