Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Botanischer Garten und Tourismusmuseum in Meran, Italien
Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff sind ein großflächiger botanischer Garten mit etwa 80 verschiedenen Landschaftsgärten, die in einer amphitheaterartigen Form um einen zentralen See angelegt sind. Das Ensemble verbindet Pflanzenwelten aus verschiedenen Klimazonen mit Wegen, die zu allen Bereichen führen.
Das Schloss war ursprünglich Wohnsitz von Adelsfamilien und wurde später von der österreichischen Kaiserin Elisabeth besucht, die die Gegend und das Klima mochte. Daraus entstand die Idee, das Gebäude und die Gärten in ein Museum über die Geschichte des Tourismus in der Region umzuwandeln.
Das Touriseum im Schloss zeigt über zwei Jahrhunderte Tourismusgeschichte in Südtirol mit Originalgegenständen, die zeigen, wie Menschen früher reisten und wohin sie gingen. Diese Sammlung erzählt von den Veränderungen in der Art, wie Menschen Meran und die Region entdeckt haben.
Die Gärten sind vom Frühling bis Herbst geöffnet und können in eigenem Tempo erkundet werden, mit gekennzeichneten Wegen für alle Gehfähigkeiten. Informationsschilder an den Wegen erklären die verschiedenen Pflanzen und Bereiche, so dass man alles Wichtige selbst erfahren kann.
An verschiedenen Aussichtspunkten stehen Kunstpavillons, darunter ein großes, binokelähnliches Schauwerk, von dem aus man über alle Bereiche blicken kann. Dieses ungewöhnliche Objekt ist ein spielerischer Kontrast zur ernsthaften botanischen Sammlung und gibt den Gärten eine überraschende künstlerische Note.
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