St. Valentin, Mittelalterliche Kirche in Meran, Italien
Die Kirche St. Valentin ist ein mittelalterliches Gotteshaus auf einem grünen Hang bei Merano, das sich durch seine steinernen Mauern und Fresken auszeichnet. Das Bauwerk liegt so, dass man von dort aus auf die Dolomiten blickt und dadurch die Lage in die natürliche Berglandschaft eingebunden ist.
Das erste sichere schriftliche Zeugnis für die Kirche stammt aus dem Jahr 1244, wobei der genaue Bauzeitpunkt in den historischen Aufzeichnungen ungeklärt bleibt. Die Entstehung des Gebäudes fällt somit in die Zeit des ausgehenden Mittelalters in der Region.
Die Kirche beherbergt Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundert, die biblische Szenen zeigen und die umgebende Landschaft mit den Dolomiten einbeziehen. Diese Wandmalereien prägen das Innere des Gebäudes und offenbaren, wie mittelalterliche Künstler die heilige Geschichte mit ihrer eigenen Umgebung verbunden haben.
Das Innere ist nur nach Vereinbarung zugänglich, während die Außenseite über markierte Wanderwege erreichbar ist. Der Ausgangspunkt für die Wanderung liegt beim Parkplatz in Seis, von dem aus der Weg gut ausgeschildert ist.
Der Legende nach entdeckte ein Stier neben der Kirche eine vergrabene Glocke, die Dorfbewohner bei Unwettern läuteten. Man glaubte, dass der Klang der Glocke Hexerei abwehren könnte.
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