Pinacoteca Nazionale, Kunstmuseum im Universitätsviertel, Bologna, Italien.
Die Pinacoteca Nazionale ist ein Kunstmuseum in Bologna, das in einem ehemaligen Jesuitennoviziat im Universitätsviertel untergebracht ist. Die Säle verteilen sich auf mehrere Etagen und zeigen Gemälde aus der Emilia-Romagna, hauptsächlich aus der Zeit zwischen dem 13. und dem 18. Jahrhundert.
Das Gebäude wurde ursprünglich als Jesuitennoviziat errichtet und nach der Auflösung des Jesuitenordens im 18. Jahrhundert in ein Museum umgewandelt. Im Laufe der Zeit wurde die Sammlung durch Schenkungen und Übernahmen von Werken aus aufgelösten Kirchen und Klöstern der Region erweitert.
Das Museum teilt sich das Gebäude mit der Akademie der Bildenden Künste, sodass Kunststudierende täglich neben historischen Gemälden arbeiten. Wer durch die Säle geht, begegnet oft jungen Leuten, die vor den Leinwänden skizzieren oder Notizen machen.
Das Museum befindet sich im Universitätsviertel und ist von der Innenstadt aus gut zu Fuß erreichbar. Da es mehrere Treppen zu steigen gibt und die Beleuchtung in einigen Sälen gedämpft ist, empfiehlt sich bequemes Schuhwerk und etwas Geduld beim Betrachten der Werke.
Die Sammlung enthält mehrere Werke von Lavinia Fontana, einer Bologneser Malerin des 16. Jahrhunderts, die zu den ersten Frauen gehörte, die als Berufsmalerin in Europa anerkannt wurde. Ihre Selbstporträts und Auftragswerke hängen hier neben denen ihrer männlichen Zeitgenossen.
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