Grotte de Mandrin, Prähistorische Höhle in Malataverne, Frankreich.
Die Grotte de Mandrin ist eine prähistorische Höhle im südöstlichen Frankreich, die sich in einer Felswand an einem geneigten Hang öffnet. Das Eingangsportal ist etwa 12 Meter breit und liegt etwa 225 Meter über dem Meeresspiegel in der Nähe von Grenoble.
Die Höhle wurde seit 1991 archäologisch untersucht und zeigt Belege für menschliche Besiedlung über mindestens 78000 Jahre. Forschungen dokumentieren sowohl Neandertaler als auch moderne Menschen, die nacheinander oder möglicherweise zeitgleich diesen Ort bewohnten.
Die Höhle ist nach einem lokalen Wilderer aus dem 18. Jahrhundert benannt, was ihre Verbindung zur Dorfgeschichte widerspiegelt. Der Name erinnert an die unterschiedlichen Nutzungen dieses Ortes über Jahrhunderte hinweg.
Die Höhle ist derzeit für Besucher nicht zugänglich, da intensive Forschungsarbeiten vor Ort stattfinden. Interessierte können die äußere Lage der Stätte besuchen und mehr über laufende Studien durch lokale Informationszentren erfahren.
Forscher entdeckten 450 aufeinanderfolgende Besiedlungsschichten durch die Analyse von Rußablagerungen. Diese außergewöhnliche Häufung zeigt, dass verschiedene Menschengruppen immer wieder zu diesem Ort zurückkehrten, was die Bedeutung des Platzes über Zehntausende von Jahren widerspiegelt.
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