Bock-Kasematten, Unterirdisches Festungsmuseum in Luxemburg Stadt, Luxemburg
Die Bock-Kasematten sind ein Netzwerk von Wehrgängen, das tief in den Felsen unter der Altstadt von Luxemburg gegraben wurde. Die Tunnels verbinden verschiedene Ebenen und schaffen Durchgänge durch mehrere Kilometer unterirdischen Raum.
Österreichische Ingenieure gruben diese Wehranlagen 1745 aus und schafften damit einen der stärksten Festungsplätze Europas. Die Strukturen widerstandens französischen Belagerungen und erhielten Luxemburg später seinen Spitznamen als Norden Gibraltar.
Der Name Bock stammt vom lateinischen Wort für Felsen und bezieht sich auf den Felsenvorsprung, auf dem alles steht. Besucher sehen heute noch die Überreste der ersten Burg, die Grafen Sigfried hier errichtet hat.
Die Gänge können das ganze Jahr über erkundet werden, wobei geschlossene Räume kühl und feucht bleiben. Festes Schuhwerk und eine Jacke sind praktisch, da die Wege uneben sind und die Temperaturen unter der Erde konstant kühl bleiben.
Feldmarschall von Bender versteckte sich während der Belagerung 1794-1795 in den tiefsten Tunneln und koordinierte die Verteidigung von dort aus. Diese unterirdische Kommandozentrale spielte eine entscheidende Rolle bei der Abwehr der französischen Angriffe.
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