Luxemburg, Hauptstadt in Luxemburg
Luxemburg ist die Hauptstadt des gleichnamigen Landes und erstreckt sich über tiefe Täler und hohe Hochebenen, wobei die Flüsse Alzette und Pétrusse durch steile Felsschluchten im Zentrum fließen. Brücken verbinden die verschiedenen Ebenen, und die Oberstadt liegt merklich höher als die unteren Viertel entlang der Flussufer.
Graf Siegfried erwarb die Festung Lucilinburhuc im Jahr 963 und legte damit den Grundstein für eine mittelalterliche Siedlung, die um das felsige Vorgebirge herum wuchs. Die Befestigungsanlagen wechselten über die Jahrhunderte viele Male den Besitzer, bis sie 1867 teilweise abgebaut wurden und die Stadt sich zu einer modernen Hauptstadt entwickelte.
Die Bewohner wechseln häufig zwischen Luxemburgisch, Französisch und Deutsch innerhalb desselben Gesprächs, was man in der Schlange beim Bäcker oder beim Vorbeigehen an Büroangestellten zur Mittagszeit bemerkt. Banken und europäische Institutionen prägen den Arbeitstag, aber Viertel außerhalb des Geschäftszentrums folgen einem ruhigeren Rhythmus mit kleinen Märkten und Cafés.
Der Hauptbahnhof liegt etwas außerhalb des alten Zentrums, aber Busse und Straßenbahnen verkehren regelmäßig zur Oberstadt und in andere Stadtteile. Viele Routen beinhalten Anstiege oder Treppen, daher sind bequeme Schuhe hilfreich, besonders wenn man die verschiedenen Ebenen zu Fuß erkunden möchte.
Unterhalb der alten Befestigungsanlagen liegen etwa 23 Kilometer unterirdische Tunnel, die als Kasematten bekannt sind und während beider Weltkriege als Schutzräume genutzt wurden. Einige Abschnitte sind heute für Besucher geöffnet und erlauben es, durch enge Gänge und gewölbte Kammern zu gehen, die in den Fels gehauen wurden.
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