Großherzogin-Charlotte-Brücke, Straßenbrücke im Zentrum von Luxemburg-Stadt, Luxemburg
Die Großherzogin-Charlotte-Brücke ist ein Stahlbau, der sich 355 Meter über das Alzette-Tal erstreckt und die Innenstadt von Luxemburg mit dem Europaviertel auf dem Kirchberg verbindet. Sie bietet vier Fahrspuren für den Verkehr, eine Straßenbahnstrecke, Fahrradwege und einen Fußgängerbereich.
Der Bau wurde vom Architekten Egon Jux entworfen und am 24. Oktober 1966 eröffnet, als Teil des Planes zur Entwicklung der Kirchberg-Region. Das Projekt entstand aus dem Bedarf, bessere Verkehrsverbindungen zwischen der Altstadt und dem wachsenden Verwaltungsviertel zu schaffen.
Die Brücke ist nach Großherzogin Charlotte benannt und trägt in der Bevölkerung den Spitznamen "Rote Brücke" wegen der Färbung des Stahlgerippes. Dieser Name ist so gebräuchlich, dass viele Einwohner ihn lieber verwenden als den offiziellen Namen.
Der beste Weg über die Brücke hängt davon ab, wie man sie nutzen möchte – Autos haben eigene Spuren, während Fußgänger und Radfahrer separate, sichere Wege haben. Der Trambahnservice verkehrt regelmäßig und bietet eine zusätzliche Möglichkeit, die Brücke zu überqueren.
Vor der Eröffnung wurde die Brücke mit zwölf M48-Patton-Panzern getestet, die zusammen über das Bauwerk fuhren, um ihre Tragfähigkeit zu prüfen. Dieser intensive Test war notwendig, um sicherzustellen, dass die Brücke das Gewicht schwerer militärischer Fahrzeuge sicher tragen konnte.
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