An-Nasla, Sandsteinformation mit Petroglyphen in Tayma, Saudi-Arabien
Al Naslaa ist ein Sandsteinfelsen von etwa 6 Metern Höhe und 9 Metern Breite, der in der Mitte in zwei Blöcke gespalten ist, die jeweils auf einem kleinen Sockel stehen und durch eine schmale, gerade Spalte getrennt sind. Seine Südostseite trägt zahlreiche Petroglyphen, darunter Pferde und Steinböcke; der rot-orange Stein zeigt horizontale Schichtlinien.
Das Gebiet der Oase Tayma wurde 1877 erstmals von Charles M. Doughty untersucht und kartiert; seine Aufzeichnungen erschienen 1888 als "Travels in Arabia Deserta". 1883 erreichte der französische Forscher Charles Huber Al Naslaa und berichtete von der Spaltung des Felsens, die laut den Quellen bis heute so erhalten ist, wie er sie vorfand.
Die Südostwand trägt zahlreiche Petroglyphen, darunter Darstellungen von Pferden und Steinböcken. Der arabische Name صخرة النصلة bezieht sich auf die Spalte selbst. Der französische Forscher Charles Huber erreichte den Felsen 1883 und beschrieb seinen Zustand, den er gegenüber früheren Berichten unverändert fand.
Al Naslaa liegt rund 50 km südlich der Oase Tayma und ist über eine Wüstenpiste erreichbar; ein Geländewagen und ein ortskundiger Führer sind ratsam. Der Felsen steht frei auf Sand, ohne Schatten oder Einrichtungen; nehmen Sie Wasser und Sonnenschutz mit und kommen Sie am kühleren Morgen. Die Petroglyphen befinden sich an der Südostseite, die früh am Tag am besten beleuchtet ist.
Die Petroglyphen an der Südostseite zeigen unter anderem Pferde und Steinböcke; auf dem unteren rechten Block sind zudem schwache weiße Graffiti mit Buchstaben wie „B“ und „U“ zu erkennen. Geologen diskutieren weiter, ob der gerade Spalt von natürlicher Klüftung, tektonischer Frakturierung oder Frostverwitterung stammt.
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