Grotte de la Reine Hortense, Höhleneingang in Île des Pins, Neukaledonien.
Die Grotte de la Reine Hortense ist eine Kalksteinhöhle auf Île des Pins mit einem großen Eingang, der von Stalaktiten geschmückt ist. Das Innere verzweigt sich in ein Tunnelsystem, durchdrungen von Mineralablagerungen und natürlichen Lichtspalten, die die unterirdischen Räume erhellen.
Die Höhle bot im Jahr 1855 einer bedeutenden Persönlichkeit Zuflucht während einer Phase intensiver bewaffneter Konflikte auf der Insel. Dieses Ereignis prägt bis heute die Identität und Benennung des Ortes.
Ein kleiner Schrein in der Höhle mit einer Statue der Jungfrau Maria, umgeben von frischen Blumen, erinnert an die Geschichte einer bedeutenden Frau der Insel. Der Ort verbindet religiöse Verehrung mit lokalem Erbe auf eine stille, nachdenkliche Weise.
Bringt eine Taschenlampe mit, da die hinteren Abschnitte der Höhle ohne künstliches Licht sehr dunkel sind. Festes Schuhwerk und Vorsicht beim Betreten sind wichtig, da der Untergrund uneben und teilweise rutschig sein kann.
Das Höhlendach zeigt ein ungewöhnliches Phänomen, bei dem Wurzeln von Feigenbäumen durch natürliche Öffnungen eindringen und vertikale Säulen bilden. Diese lebenden Strukturen geben dem Raum eine besondere organische Dimension, die sonst nirgends zu sehen ist.
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