Kreuzgang
Der Kreuzgang ist ein mittelalterlicher Klostergang in Vaison-la-Romaine, der vier überdachte Gänge aus Stein um einen kleinen offenen Innenhof gruppiert. Die Gänge sind mit Rundbögen versehen, die auf schlichten Säulen ruhen, und der Boden besteht aus kleinen Steinen mit Grasbüscheln dazwischen.
Der Kreuzgang entstand im 12. Jahrhundert als Teil des Domklosters von Vaison-la-Romaine. Im Laufe der Zeit wurden einige Abschnitte umgebaut, doch die ursprüngliche Struktur mit ihren Bögen und Kapitellen blieb weitgehend erhalten.
Der Kreuzgang gehörte einst zum Kathedralkloster und war ein Ort des täglichen Gebets und der Meditation für die Mönche. Heute durchqueren Besucher denselben überdachten Rundgang, den die Mönche jahrhundertelang genutzt haben.
Der Kreuzgang liegt direkt neben der Kathedrale im alten Stadtkern und ist zu Fuß leicht zu erreichen. Der offene Grundriss erlaubt es, in eigenem Tempo durch die Gänge zu schlendern und die Details der Steinmetzarbeit aus der Nähe zu betrachten.
Einige der Kapitelle an den Säulen zeigen Tier- und Pflanzenfiguren, die von romanischen Steinmetzen aus dem 12. Jahrhundert gemeißelt wurden. Diese kleinen Skulpturen wurden oft versteckt in die Architektur eingebaut und sind beim schnellen Durchgehen leicht zu übersehen.
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