Vaison-la-Romaine, Archäologische Stätte in Vaucluse, Frankreich.
Vaison-la-Romaine ist ein Ort mit antiken Überresten und mittelalterlichen Vierteln im Département Vaucluse in Südfrankreich. Der Fluss Ouvèze teilt den Ort in zwei Teile: die ebene untere Stadt mit Resten römischer Bauten und das mittelalterliche Viertel auf einem Hügel mit engen gepflasterten Gassen.
Die Siedlung war zunächst keltische Hauptstadt der Vocontier, bevor sie zwischen 125 und 118 vor Christus unter römische Herrschaft fiel. Im Mittelalter verlagerte sich das Leben auf den Hügel, während die antiken Ruinen unten jahrhundertelang unter Erde lagen.
Der Name leitet sich vom keltischen Stamm der Vocontier ab, deren Siedlung einst hier lag. Besucher können diese antiken Wurzeln noch heute in den zweisprachigen Straßenschildern erkennen, die sowohl französische als auch provenzalische Namen zeigen.
Die Ruinenstätten liegen in der unteren Stadt und sind zu Fuß gut erreichbar, während die mittelalterliche Oberstadt über eine schmale Straße oder steile Treppen zu erreichen ist. Dienstags herrscht im gesamten Ort besonders viel Betrieb, da dann der Wochenmarkt durch viele Straßen führt.
Eine römische Brücke über die Ouvèze trägt seit dem ersten Jahrhundert nach Christus den Verkehr und hat auch schwere Hochwasser überstanden. Der Aufstieg zur Oberstadt führt durch ein mittelalterliches Tor, das noch die ursprüngliche eisenbeschlagene Holztür besitzt.
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