Haus Saint-Dominique, Historisches Denkmal in Fanjeaux, Frankreich
Die Maison Saint-Dominique ist ein historisches Gebäude in Fanjeaux, einem Dorf im Departement Aude in Südfrankreich. Das Haus aus Naturstein hat eine schlichte, solide Fassade mit einer großen geschnitzten Holztür namens "Porte Wardecki" und kleinen Fenstern; im Inneren befinden sich ein Oratorium, ein alter Kamin und Buntglasfenster.
Das Viertel um die Maison Saint-Dominique war bereits im frühen 14. Jahrhundert mit dem Dominikanerorden verbunden, der hier ein Haus für Gebet und Gemeinschaft unterhielt. Im Jahr 1898 wurde das Gebäude neu erworben und diente dem Orden als Unterkunft, bevor es 1964 geschlossen und von 1963 bis 1997 den Dominikanerinnen der Gemeinschaft Verbe Incarné anvertraut wurde.
Die Maison Saint-Dominique liegt an der Rue du Seignadou, in einem Viertel, das früher "Bourguet san Domenge" hieß, nach dem Heiligen Dominikus benannt. Eine nahe Straße trägt noch heute den Namen San Domenge und erinnert so an die Geschichte des Ortes.
Das Gebäude liegt in der Rue du Seignadou in Fanjeaux, in der Nähe anderer historischer Stätten des Dorfes, sodass man es gut zu Fuß erkunden kann. Da es sich um ein Baudenkmal handelt, empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen.
Die Buntglasfenster im Inneren des Oratoriums wurden von Jean Hugo geschaffen, einem Nachkommen des Schriftstellers Victor Hugo. Sie zeigen Szenen aus dem Leben des heiligen Dominikus und lassen farbiges Licht in den kleinen Raum fallen.
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