Hverir, Geothermisches Feld in Þingeyjarsveit, Island
Hverir, auch bekannt als Hverir Boiling Mud, ist ein geothermisches Hochtemperaturfeld in der Nähe des Mývatn-Sees im Norden Islands. Der Boden ist aufgerissen und mit blubbernden Schlammquellen, dampfenden Fumarolen und mineralisch gefärbten Krusten bedeckt.
Das Gebiet um Hverir wurde durch vergangene Vulkanausbrüche geformt, bei denen Lava und heiße Gase die Oberfläche veränderten. Die geothermische Aktivität ist bis heute nicht abgeklungen: Neue Dampfschlote können entstehen, und bestehende können sich verschieben oder schließen.
Die Farben des Bodens – Gelb, Orange, Rot und Braun – entstehen durch Mineralien wie Schwefel und Eisen, die sich rund um die Dampfschlote ablagern. Die Geräusche der blubbernden Schlammlöcher und das Zischen der Fumarolen machen das Erlebnis dort sehr eindringlich.
Es ist wichtig, auf den markierten Wegen zu bleiben, da der Boden abseits der Pfade heiß und instabil sein kann. Ein Tuch oder eine Maske kann bei starkem Schwefelgeruch hilfreich sein.
Die Schlammtöpfe bei Hverir können Temperaturen von über 200 Grad Celsius erreichen, obwohl sie von außen nur leicht zu blubbern scheinen. Der Boden abseits der Pfade kann sich wie feuchter Sand anfühlen und bei jedem Schritt nachgeben.
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