Námafjall, Geothermischer Gipfel in Skútustaðahreppur, Island
Námafjall ist eine 482 Meter hohe vulkanische Erhebung im Krafla-Geothermalsystem in der Nähe des Sees Mývatn im Norden Islands. Der Berg besteht aus Palagonit und seine Oberfläche ist mit zahlreichen Schwefelquellen, Schlammtöpfen und geothermalen Öffnungen bedeckt.
Der Berg bildete sich durch vulkanische Aktivität im Krafla-System und ist Teil von Islands umfangreichem Netzwerk geothermaler Formationen. Seine Entstehung hängt mit der geologischen Geschichte der Region zusammen, die von intensiver vulkanischer Tätigkeit geprägt ist.
Die Gegend um den Berg ist für die Einheimischen Teil des natürlichen Lebensraums, wo geothermale Quellen seit jeher genutzt werden. Die Besucher können noch heute sehen, wie die Umgebung durch diese warmen Gewässer geprägt ist.
Der Berg ist über markierte Wege vom Parkplatz erreichbar, wobei der nördliche Pfad die stabilsten Bedingungen bietet. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund an vielen Stellen heiß und brüchig ist.
Der Berg zeigt ein Spektrum von Mineralablagerungen mit natürlichen Farbmustern von gelbem Schwefel bis zu rotem Eisenoxid. Diese Farbtöne entstehen durch die unterschiedlichen chemischen Prozesse an der Oberfläche und sind bei jedem Besuch unterschiedlich intensiv.
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