Aldeyjarfoss, Wasserfall in der nordöstlichen Region, Island.
Aldeyjarfoss ist ein Wasserfall im Nordosten Islands, der etwa 20 m in ein Becken stürzt, das von einer auffälligen Reihe sechseckiger Basaltsäulen umgeben ist. Die Säulen bilden eine enge, dunkle Einfassung um das Wasser und verleihen dem Ort eine fast kreisförmige, theatralische Form.
Die Basaltsäulen und das umliegende Lavafeld Suðurárhraun entstanden vor etwa 9000 Jahren durch vulkanische Aktivität in dieser Region. Diese geologische Vergangenheit ist im Norden Islands keine Seltenheit und erklärt die charakteristische Form der Felsen, die das Wasser heute umgeben.
Der Name Aldeyjarfoss leitet sich von einer nahegelegenen Insel ab, was einer typischen isländischen Tradition folgt, Naturmerkmale nach geografischen Bezugspunkten zu benennen. Wer die Anlage besucht, bemerkt schnell, dass die dunklen Basaltsäulen das Wasser fast wie eine Bühne rahmen, was dem Ort eine fast theatralische Wirkung verleiht.
Die Anlage liegt im abgelegenen Bárðardalur-Tal und ist über die Schotterstraßen 842 oder 844 erreichbar, für die ein Fahrzeug mit erhöhter Bodenfreiheit empfehlenswert ist. Da die Stelle weit von Hauptstraßen entfernt liegt, lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen und die Wetterverhältnisse vorher zu prüfen.
Wer die Anlage von der Nordseite betrachtet, sieht die Basaltsäulen in ihrer vollen Höhe vor dem Wasser; von der Südseite öffnet sich dagegen ein ganz anderer Blick auf das Becken darunter. Es lohnt sich also, beide Seiten zu erkunden, bevor man weiterzieht.
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