Jökulsárgljúfur-Nationalpark, Nationalpark in der Ostregion, Island
Jökulsárgljúfur ist ein Nationalpark in der östlichen Region Islands, der sich mit einem großen Canyon aus der Jökulsá á Fjöllum entlang erstreckt und stellenweise beeindruckende Tiefe erreicht. Der Park zeigt Erosionsmuster, die über lange Zeit vom Fluss geschaffen wurden, sowie Bereiche mit unterschiedlichen Gesteinsformationen und Vegetationstypen.
Das Nationalpark wurde 1973 gegründet, um die Schlucht und ihre Umgebung vor weiterer Veränderung zu schützen. Im Jahr 2008 wurde es mit dem Vatnajökull-Nationalpark zusammengelegt, was die Schutzfläche erweiterte und eine umfassendere Verwaltung des Gebiets ermöglichte.
Die Ásbyrgi-Schlucht hat in der nordischen Mythologie eine besondere Bedeutung als der Ort, an dem Odins achtbeiniges Pferd Sleipnir der Legende nach auf die Erde trat. Der Name und die Form des Canyons sind mit dieser alten Geschichte verbunden und prägen bis heute, wie die Besucher diesen Ort wahrnehmen.
Der Park ist über Route 85 ab Kelduhverfi oder über Route 1 in Mývatnsöræfi zugänglich, wobei mehrere Wege verschiedene Schwierigkeitsstufen bieten. Die Gljúfrastofa-Besucherzentrum gibt einen Überblick über die verschiedenen Bereiche und hilft Besuchern, ihre Routen zu planen.
Hljóðaklettar zeigt sechseckige Basaltsäulen, die durch alte vulkanische Aktivität entstanden sind und natürliche Kammern bilden. Diese Säulen erzeugen beim Betreten besondere Schalleffekte, die manche Besucher als überraschend wahrnehmen.
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