Catedral de lima, Römisch-katholische Kathedrale am Plaza Mayor, Lima, Peru
Die Kathedrale von Lima ist ein großes Gebetshaus auf der Plaza Mayor und verbindet mehrere europäische Baustile in einer Struktur. Sechzehn verzierte Kapellen umgeben das Hauptschiff, wobei die Fassade und der Innenraum Elemente der Renaissance, Gotik, des Barock und anderer Stilrichtungen zeigen.
Das Gebäude wurde ab 1602 errichtet und dauerte fast 200 Jahre bis zur Fertigstellung, wobei es mehrmals wegen Erdbeben repariert werden musste. Das stärkste Erdbeben von 1746 verursachte schwere Schäden, nach denen große Teile des Gebäudes erneuert werden mussten.
Der Name der Kathedrale ist eng mit der spanischen Eroberung verknüpft, und im Inneren kann man sehen, wie religiöse Kunst die Geschichte Perus erzählt. Die Kapellen zeigen Werke, die sowohl indigene als auch europäische Einflüsse widerspiegeln und die Vermischung dieser beiden Welten dokumentieren.
Besucher sollten wissen, dass das Gebäude mit der benachbarten Erzbischoflichen Residenz verbunden ist und Kombinationskarten für beide Orte erhältlich sind. Führungen in verschiedenen Sprachen sind verfügbar und helfen dabei, die Details der Kapellen und Kunstwerke zu verstehen.
Im Inneren ruhen die sterblichen Überreste von Francisco Pizarro, dem Eroberer, die 1977 gefunden und in einer dekorierten Kapelle in der Nähe des Eingangs aufbewahrt werden. Dieses Grab ist eine seltene Erinnerung an die frühe koloniale Periode und zieht viele Besucher an, die diese historische Figur sehen möchten.
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