Murad Khane, Historisches Viertel am Kabul-Fluss, Afghanistan
Das Murad Khane-Viertel liegt am nördlichen Ufer des Kabul-Flusses und besteht aus mehreren Häuserblöcken mit traditionellen Gebäuden, die geschnitzte Holzdetails und Putzdekorationen aufweisen. Die Häuser sind eng aneinander gebaut und bilden ein zusammenhängendes Netzwerk von Wohnräumen und gewerblichen Flächen.
Der König Ahmad Shah Durrani vergab dieses Land im frühen 18. Jahrhundert an die Qizilbasch-Ethnie, was zur Gründung einer Siedlung führte. Dieses ursprüngliche Gebiet entwickelte sich später zu einem Zentralviertel, das bis heute besteht.
Das Viertel zeigt traditionelle islamische Architektur mit einer Moschee, einem Hamam und einem Basar, die durch enge Gassen miteinander verbunden sind. Besucher können sehen, wie die Räume mit handwerklichen Details gestaltet sind und wie die Gemeinde diese Orte nutzt.
Das Viertel wird von der Turquoise Mountain Foundation mit Restaurierungsprojekten betreut, und Besuche werden durch lokale Institutionen koordiniert. Es ist wichtig, sich vorab zu informieren und lokale Sicherheitsrichtlinien zu beachten.
Lokale Handwerker haben große Mengen angesammelter Trümmer entfernt, um erhaltene architektonische Merkmale wie Zedernholzsäulen freizulegen. Diese Reinigungsarbeiten machten traditionelle Details wie handwerklich gefertigte Schiebefenster wieder sichtbar.
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