Eidgah-Moschee, Islamische Moschee im Südosten von Kabul, Afghanistan
Die Id-Gah-Moschee ist eine Moschee im südöstlichen Teil Kabuls, errichtet im islamischen Architekturstil mit geometrischen Ornamenten und weitläufigen Gebetsbereichen. Sie liegt in der Nähe des Ghazi-Stadions und verfügt über offene Außenbereiche sowie geräumige Innenhallen für Gemeinschaftsgebete.
Der Bau begann noch vor dem Ende des 19. Jahrhunderts unter Emir Abdur Rahman Khan und wurde von seinem Nachfolger Habibullah Khan abgeschlossen. Die Moschee entstand in einer Zeit, in der Kabul wichtige Veränderungen in seiner städtischen und religiösen Infrastruktur erlebte.
Die Moschee ist bekannt für ihre Rolle bei den Eid-Gebeten, wenn sich eine große Anzahl von Gläubigen auf dem offenen Gelände versammelt, um gemeinsam zu beten. Diese Zusammenkünfte gehören zu den größten religiösen Veranstaltungen in Kabul und prägen den Rhythmus des städtischen Lebens rund um die Feiertage.
Besucher sollten vor dem Betreten der Gebetsbereiche die Schuhe ausziehen und angemessene Kleidung tragen, die Schultern und Knie bedeckt. Es empfiehlt sich, die Gebetszeiten im Auge zu behalten, da der Zugang zu bestimmten Teilen der Anlage während des Gebets eingeschränkt sein kann.
Im Jahr 1919 verkündete König Amanullah Khan an diesem Ort die Unabhängigkeit Afghanistans von der britischen Kontrolle, was den Ort in ein nationales Symbol verwandelte. Dieser Moment verleiht der Moschee eine doppelte Bedeutung: als religiöser Versammlungsort und als Schauplatz eines der wichtigsten Ereignisse der neueren Geschichte des Landes.
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