Subterráneos de Buenos Aires, Schnellverkehrssystem in Buenos Aires, Argentinien
Die Buenos Aires Underground ist ein U-Bahn-System, das auf sechs farbig markierten Linien rund 90 Stationen verbindet und sich über etwa 57 Kilometer erstreckt. Die Züge fahren unterirdisch durch die argentinische Hauptstadt und erreichen Wohnviertel, das historische Zentrum sowie Geschäfts- und Universitätsbereiche.
Die erste Linie nahm im Dezember 1913 den Betrieb auf und wurde damit zur ältesten U-Bahn Lateinamerikas und der südlichen Hemisphäre. Weitere Linien folgten in den folgenden Jahrzehnten, wobei sich das Netz besonders ab den 1930er Jahren nach und nach vergrößerte.
Die einzelnen Stationen tragen Namen, die an zentrale Momente der argentinischen Geschichte erinnern, wie Plaza de Mayo oder Congreso de Tucumán. Heute nutzen Einheimische die U-Bahn für den Weg zur Arbeit, während Reisende in den Tunneln die Wandbilder und Installationen entdecken, die Teil des täglichen Stadtlebens geworden sind.
Um das System zu nutzen, benötigen Reisende eine SUBE-Karte, die an vielen Kiosken und in den Stationen erhältlich ist. Züge verkehren von früh morgens bis spät abends, wobei Stoßzeiten am Morgen und am späten Nachmittag oft dichtes Gedränge bringen.
Einige alte Waggons aus den frühen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts fahren noch heute auf der Linie A und bringen Fahrgäste mit Holzbänken und Messingdetails durch die Stadt. Diese rollenden Zeitzeugen stehen im Kontrast zu den modernen Zügen auf anderen Linien und erinnern an die Anfänge des öffentlichen Nahverkehrs in der Region.
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