Monument to bribery, Art-Deco-Skulptur am Ministerium für öffentliche Arbeiten in Buenos Aires, Argentinien.
Das Monument zur Bestechung ist eine Art-Déco-Skulptur an der Fassade des ehemaligen Ministeriums für öffentliche Arbeiten in Buenos Aires. Die Installation zeigt zwei Steinfiguren auf der zweiten Ebene: Eine hält eine Kiste, während die andere eine offene Hand präsentiert.
Die Skulptur wurde 1936 als integraler Bestandteil des Gebäudes angebracht, das damals Argentiniens erstes Hochhaus war. Das Werk entstand in einer Zeit, als Korruptionsprobleme bei großen Infrastrukturprojekten besonders virulent waren.
Die beiden Steinfiguren verkörpern eine künstlerische Kritik an Korruptionspraktiken, die während der Bauarbeiten in den 1930er-Jahren weit verbreitet waren. Besucher, die vorbeigehen, bemerken die subtile Botschaft in den Gesten und Positionen der Figuren.
Die Skulptur ist von der Avenida 9 de Julio aus sichtbar und befindet sich auf der Fassade des heutigen Gesundheitsministeriums. Man kann die Figuren am besten aus einiger Entfernung beobachten, da sie sich in der Höhe befinden.
Die Darstellung ist weltweit das einzige bekannte Beispiel einer Bestechung, die direkt in die Architektur eines Regierungsgebäudes eingebettet wurde. Diese künstlerische Wahl war ungewöhnlich mutig für ein öffentliches Bauwerk jener Zeit.
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